Entstehungsgeschichte

Ende der 70er Jahre war der Platz verwahrlost, mannshohe Brennnesseln umgaben die Eichen, die viel Müll und Unrat verbargen. Einige Jugendliche machten es sich 1979 zur Aufgabe, das Areal zu „regenerieren“ und ein idyllisches Plätzchen daraus zu zaubern. Seitdem war dies der Aufenthaltsort und ständiger Treffpunkt der Sulzdorfer Jugend. Um allerdings auch bei schlechtem Wetter trocken zu bleiben, entschloss man sich, eine Holzhütte zu bauen, die dann etwas später durch die tatkräftige Mithilfe der Mitglieder vom Nachbar aus mit Strom versorgt wurde.

Leider war nach Fertigstellung das Landratsamt Donauwörth mit der „Hauruck“-Aktion nicht einverstanden und forderte den Abriss der Jugendhütte. Nur die Gründung eines eingetragenen Vereins konnte die damaligen Behörden vom Nutzen des Treffpunktes überzeugen und somit den Abriss verhindern. So entstand am 13. September 1982 der Club der Eichenfreunde e. V.

Seit diesem Zeitpunkt besteht die Vereinshütte in ihrer ursprünglichen Form, wobei im Laufe der Jahre einige Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten vorgenommen wurden, wie die Einfriedung, die Anlage einer gemauerten Feuerstelle oder der  Bau eines Grills, um nur eine Auswahl zu nennen.

Vom Standpunkt der Hütte aus genießt man einen wunderbaren Panoramablick über das ganze Dorf und bis ins Tal hinab. Heute dient die „Oich“ als Treffpunkt für Jung und Alt und hat sich im Laufe der Zeit zu einer festen Institution im Vereinsgefüge des Ortes etabliert.

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